Kleine Änderung

Damit der Wagen in Parkposition nicht durchhängt (bedingt durch Nachgeben des Stahlseils),  habe ich neuerdings das Seil durch zwei Alustangen ausgetauscht; ein weiterer und für mich sogar wichtigerer Grund für diese Maßnahme ist die schnelle u. ohne großen Umbau mögliche Tischfunktion unterwegs – so brauche ich nur den großen Packsack von der Auflagefläche zu nehmen oder weiter in Richtung Griff zu schieben, das hecklastige Gepäck kann verbleiben, rutscht nicht und engt nicht die Tischfläche ein. Trailer  
Das Ablageblech am Ende wird mit  Alustangen verbunden indem ein passender Plastikdübel ins Rohr geschoben wird und dann verschraubt wird mit nicht rostenden Schrauben. Die Gurtbefestigungen an der Stange mit Ösen sind abhängig von der Beladung verschiebbar: Stütze Ablage Zur Fixierung der 3 Nalgeneflaschen bewährt sich das zusätzlich diagonal angebrachte Aluröhrchen, welches auch genau die Verlängerung der Schräge fortführt und somit einem Verbiegen der rückwärtigen Aluwand entgegenwirkt. Die 30 cm Breite der Ablagefläche sind ideal um die 3 Nalgene Weithalsflaschen aufzunehmen; das entspricht einer Breite von 3 x 9 = 27 cm plus auf jeder Seite das Alurohr mit 11,5 mm – passt genau. Die Aluröhrchen werden angebracht mit zwei 8er Dübeln, in die je eine Ringschraube eingedreht wird, etwas gebogen, die das andere Alurohr aufnimmt. (Das Foto verzerrt etwas die parallele Anordnung von Flaschenauflagefläche und oberer Haltestange.) Ballastfixierung
Das Rohr unter der Kante angenietet dient als Aufstellstütze in Parkposition und verhindert, dass die Flaschenverschlüsse Bodenkontakt bekommen.
Schnelle Tischnutzung: Stütze Ablage Übrigens: im Falle eines Falles, eine Ersatzachse ist im Gestänge ‚versteckt‘.
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Auch für nicht befahrbare Strecken gut gerüstet

Damit bei Bedarf der Trailer auch bequem zu tragen ist, hatte ich ja schon zwei Schultergurte von einem alten Rucksack zum Einhängen umgebaut. Eigentlich funktioniert das auch sehr gut. Leider bekommt bei meiner Größe die Achse genau kurz über dem Gesäß Körperkontakt, was für ein paar Hundert Meter nicht beeinträchtigt; sollten es aber mal einige Kilometer werden, wäre zumindest an dieser Stelle eine Polsterung besser. Dazu habe ich die Rückenpolsterung von dem alten Rucksack gelöst, mit 4 Ösen versehen und Gummibändern zum Einhängen.

Gurte mit RückenpolsterungDer Trailer trägt sich jetzt mit insges. ca. 25 kg (incl. 3 l „Balancewasser „) fast optimal – so lassen sich auch Kilometer laufen – , wäre da noch zusätzlich ein stabiler Beckengurt um das gesamte Gewicht auf der Hüfte zu tragen. Werde mal so was ausprobieren, verbunden mit Karabinern an der Achse.

Wenn man jetzt die beiden Räder abzieht, die Deichsel löst und unter die Packtasche schiebt, sieht es fast aus, als hätte man einen Rucksack auf dem Rücken und es marschiert sich auch fast genau so. Das Ganze ist in einer Minute umgerüstet.

Rucksacktrage

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Multi-Use – Stabiler Tisch

Für autarkes Wandern mit Zelt u. Selbstversorgung ist mir die zusätzliche Nutung des Trailers als stabiler Tischersatz wichtig.

Entgegen der ursprünglichen Handhabung – Kanister als 3. Bein zu den beiden Rädern, was mir mit der Zeit nicht stabil genug war – habe ich jetzt aus einem alten Dreibeinhocker eine stabile Stütze gebaut, die leicht, zusammenklappbar für den Transport und zwecks Benutzung anschraubbar ist.

Die 280 g an Mehrgewicht sind es für mich allemal wert.

Stabiler Tisch 1Dreibein Tisch

FußBei der Bodenfreiheit mit den 16 Zoll Rädern hat der Dreibeinständer exakt die Länge, die am oberen, verjüngten Ende der Plattform passgenau u. ohne Überstand festgemacht werden kann. Ich benutze für diesen Ständer das gleiche Alurohr, das auch beim Trailer verbaut wurde.

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Anschluss an die „Zugmaschine“

Die Aufhängung mit 2 Karabinern funktioniert gut, wenn auf jeder Seite am Deichselgriff über ein kleines Gurtband je ein Karabiner eingehängt und am Rucksack, wo Bauchgurt und Brustgurt unten zusammen laufen, befestigt wird. So schwingt der Trailer noch weniger als bei Anhängung über nur einen Karabiner mittig und man kann ihn nach „Abnabeln“ besser am Handgriff ziehen – denn dafür war ja ursprünglich diese „duale Monodeichsel“ konzipiert; ich wollte keine zwei einzelne Holme, die am Beckengurt eingehängt werden und im Bedarfsfall dann schlecht per Hand zu ziehen wären.

ZiehenParken

Wenn man abkoppelt, kann man den kleinen Fahrradrucksack (hier Ortlieb Airflex 11) am Trailer hängen lassen und falls geschultert werden muss, geht das genau so; man läßt den kleinen Rucksack dann auf der anderen Seite über dem Packsack hängen. Muss man durch Dickicht u. kommt mit der Höhe der Deichsel nicht zurecht, wird diese abgeschraubt, auf die Trägerplatte des Trailers geschoben und der kompl. Trailer auf dem Rücken, der Fahrradrucksack auf der Brust transportiert.

Und im Sommer, wenn es zu warm wird – zu schwitzig für den Rücken unter dem 11 Liter Rucksäckchen oder wenn der zusätzliche Stauraum des Airflex 11 nicht benötigt wird, benutze ich gerne meinen kleinen Hip-Pack 2 von Ortlieb mit 3 Litern (zur besseren Aufnahme der beiden Zug-Karabiner habe ich unten an den verstärkten Stellen des Hüftgurtes 2 Ösen von 14 mm Durchmesser angebracht); die Länge des Abstandes = Karabiner + Gurtband ist mit rund 15 cm ideal,

Ankoppelung Hip-Packin dieser Kombination funktioniert bergab der Handgriff des Trailers hervorragend als ‚Pobremse‘ und bekommt an der korrekten Stelle Körperkontakt – schlägt nicht ins Kreuz und drückt auch nicht von hinten in die Kniekehlen;-).

Oder die 2 Tragegurte zum Schultern des gesamten Trailers bei schlechten Passagen (aus einem einfachen, alten u. ausrangierten Rucksack gefertigt).

 

Schultertrage

Der Trailer gut beladen, d.h. heißt richtig austariert, fühlt man fast kein Gewicht mehr – etwa 1 Kilogramm sollte sein, damit die Deichsel nicht nach oben gedrückt wird. Man muss sich nur noch um Zug kümmern – und das funktioniert auf der Ebene wunderbar, aber auch bergauf deutlich besser als geschultert.

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All Terrain Mobilität

Auf nassem Gras in Hanglage passiert es schon mal, dass der Trailer etwas zur Seite weg rutscht; kein Wunder, meine Rubena® Reifen sind ziemlich glatt, ohne nenneswerten Grip.

Abhilfe sollten da Reifen mit deutlich mehr Grip bieten. Allerdings gibt es für meine 16 Zoll Räder wenig brauchbare Reifen auf dem Markt – alles nur für die Großen gemacht ;-).

Fündig wurde ich bei Schwalbe® mit dem All Terrain Black Jack HS 407, 16 x 1.90, 47-305. (Die gibt es sogar für die kleineren 12 Zoll Räder.)

Neue Reifen

All Terrain Reifen

Beim ersten der beiden Bilder wurde die Laufrichtung des Reifens noch nicht beachtet – was vllt. beim Trail Running mit dem Anhänger die Spitzen Speed mindern könnte 😉 .

Mit den 16 Zoll Rädern lassen sich auch sehr gut Treppen meistern!

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Back to the roots

Auf Langstrecken bewährt sich für mich mehr und mehr das ursprünglich ausgedachte und in der Kontruktion umgesetzte Ausbalancieren des Gesamtgewichts mit der Plattform. Dies schafft zusätzlichen Platz im Packsack. Zudem lässt sich der Trailer so optimal & platzsparend parken.

Mit der optionalen Zusatzplattform für Wasserkanister:

Ablage_1

Der eigentliche Anbau ist stabil mit 2 Ringschrauben und Schäkel als Stahlseilarretierung fixiert :

Ablage_2

Die Plattform besteht aus einem Stück Alu Riffelplatte von 250 x 500 mm (Originalgröße aus dem Baumarkt für 6,45€ – damit fast keine Arbeit), zwei mal gekantet. Auf Spannung gehalten durch ein Stahlseil 2 mm, an beiden Enden mit Schlaufen versehen und über je einen kleinen Schäkel an einer Ringschraube (alternativ eingebaut für die Rohrschellen Befestigungsschrauben – auch hier wieder multi use) befestigt. Da beißt die Maus keinen Faden ab ;-).Befestigung Stahlseil

Da das Stahlseil auf jeder Seite genau vor den Rädern vorbeiführt, wird dadurch gleichzeitig und zusätzlich zur Verzurrung des Gepäcks verhindert, dass der Packsack in Kurven Radkontakt bekommen könnte. Genau auf diese Breite (25 cm) passt mein Wasserkanister, der ursprünglich mit leckerem Neuen Wein gefüllt war und  50 Cent (leer) kostete. Er ist garantiert lebensmittelecht.

Beladen:

Gepackt

Die optimale Bodenfreiheit läßt sich mit dieser erhöhten Plattform genau so beibehalten wie ohne und diese Form bietet zudem die bewährte Ausbalancierung des Gesamtgewichts.

Geparkt

So läßt sich der Trailer sehr effektiv platzsparend – weil hochkant – parken.

Ps.: ich wähle die „Zweisackmethode“ der Beladung zum besseren Austarieren wenn unterwegs „Balancewasser“ aufgebraucht wird.

Eine zusätzliche Balancemöglichkeit bietet mir der 4 l. Wasserbeutel v. Ortlieb, den ich auch wg. Duschmöglichkeit (in schwarz wg. solarer Aufwärmung) mitnehme.

 

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2013 – neues Modell

Der neue Rucksacktrailer mit 16 Zoll Rädern: Modell 2013

Bewährtes soll erhalten bleiben. Verlässlich waren für mich: die Spurbreite von 500 mm, da weiß ich: wo ich durchkomme, kommt auch der Hänger durch und beim Bau gibt es nicht so viel Abfall bzgl. Aluriffelplatte (es passt die im Baumarkt erhältliche Platte mit 300 x 1000 mm optimal); für diese Platte spricht, dass man gut über Steine o.ä. damit rutschen kann ohne hängen zu bleiben – man könnte zwar eine gewichtsreduzierte Variante wählen (Lochplatte, oder selber entspr. Löcher reinbauen – aber, wie gesagt, hängen bleiben ist so größer); bezahlbare, Kugel gelagerte Räder (Reifen, Schlauch), die ganz einfach aufzustecken/abzunehmen sind; duale Monodeichsel (ich weiß, das beißt sich… nennen wir es vielleicht besser: zwei in eins); Alubauweise; glatte Auflagefläche für problemloses Schultern; Edelstahl-Achse ganz am Ende für höchste Bodenfreiheit.

Was mir noch nicht so ganz gut gefiel, war die Anbringung des Handgriffs – hier hätte ich gerne mehr Festigkeit und Stabilität –  und die Balance sollte auch noch einfacher werden, wenn das Wasser unterwegs aufgebraucht wird. Die Rädergröße könnte wenige Zoll mehr haben, speziell für unwegsames Gelände.

Die neue Zugvorrichtung

Beim neuen Modell werden die fertigen Teleskopstangen durch stabilere Alurohre ausgetauscht u. nebenbei ist das auch noch preislich günstiger; DIY ist also angesagt. Dazu benötige ich auf jeder Seite nur noch zwei Alurohre – je einmal 19,5 x 1,5 mm und 15,5 x 1,5 mm bei jeweils 1 Meter Länge – fertig aus dem Baumarkt für ca. 2,90€ bis rund 4€ /Stück; diese werden je auf ca. 800 mm gekürzt; das ergibt eine Gesamtlänge des Trailer von ca. 1,40 – 1,50 m und bei meiner Größe (1,84) einen guten Winkel für die optimale Verpackung und best mögliches Austarieren. Die Rohre lassen sich gut ineinander schieben und haben ein Spiel von nur 1 mm, d.h. kein Wackeln. Die beiden Rohre werden durch eine Sterngriffschraube, die durch eine unterhalb der Mutter aufgebohrte Gelenkrohrschelle gedreht wird, fixiert. Teleskopverschraubung

Bau der neuen Zugvorrichtung mit Stahl Sicherungsseil, die aufgrund der neuen Bauweise viel stabiler gefertigt werden kann. Sicherungsseil ist bei dieser robusteren Bauweise eigentlich nicht nötig weil das Zuggestänge mit dem Handgriff verschraubt ist; ich baue trotzdem eines ein – wie der Name schon sagt, zur zusätzlichen Sicherung.

22er Alurohr mit Rundholz, das genau hinein paßt, bilden die Grundlage. Löcher für die beiden Stangenendteile durch Alu und Holz im entsprechenden Winkel bohren. Mittleren Teil des Rundholzes danach entfernen um Platz zu schaffen für die Stahlseil Klemme. Dünnere Löcher für das Drahtseil bohren. Drahtseil durchführen, nach der einen Seite rausziehen, mit Klemme schließen. (Zur Verdeutlichung hier im Bild erstmal noch ohne Moosgummiüberzug.)

Handgriff 2013-1Zur Mitte ziehen. Sieht dann innen folgendermaßen aus mit vorher übergestreiftem Moosgummi (sorry für´s Verwackeln der Aufnahme):

Handgriff 2013-3Das Stahlseil wird erst eingezogen, nachdem das Moosgummi auf dem Rohr sitzt.

Von den Seiten werden die beiden Rundholzstücke mit den passenden Bohrungen wie im Alurohr passgenau eingeschoben; zum Rand lasse ich soviel Abstand, dass ich später die beiden Stopfen draufstecken kann. Sieht dann m.E. besser aus und es besteht keine Verletzungsgefahr.

Handgriff 2013-2

Hier erkennt man die Reihenfolge des Zusammenbaus.

Jetzt müssen nur noch die beiden Stangenenden durch die beiden Bohrungen im Handgriff, mit innenliegenden Rundhölzern und Bohrung an der gleichen Stelle, gesteckt werden und seitlich mit einer Bohrung versehen werden (durch Rundholz, Endstück der Deichselrohre) zur Verschraubung der beiden Deichselrohre mit dem Handgriff.

Handgriff 2013-4

Zum Abschluss noch die beiden Stopfen drauf.

Handgriff 2013-5Fertig  – und viel stabiler als vorher. Später wird dieses komplette Teil – Handgriff mit fest damit verbundenen Teleskop Endrohren – durch Lösen der beiden Sterngriffschrauben abgenommen und auf die Auflagefläche geschoben.

Rahmen für die Gepäck Auflagefläche

Obwohl der größte Teil des Gewichts auf der Achse liegt (Alublech der Gepäckaufnahme ist mit der Achse verbunden, s.u.), werden die beiden dickeren Alurohre (19,5 x 1,5 mm) zur Aufnahme der Zugvorrichtung, der Gepäckauflagefläche und der Räderachse zuerst an dem Ende, an dem die Achse durchgeführt wird, verstärkt. Hier wird wieder die sehr bewährte Rohr-in-Rohr-in-Rohr Verklebung mit Epoxidharz vorgenommen mit einem kleinen Abstand zum äußeren Rohrende um später wieder die Abschlussstopfen einsetzen zu können.Rohrverstärkung

Auf besonderen Wunsch folgen jetzt noch ein paar Bilder von der weiteren Bauphase.

Es werden die beiden Bohrungen für die Achsaufnahme vorgenommen. Das Gestänge wird lose zusammengesteckt um die erforderliche Auflagefläche zu vermessen.

Ablagefläche anpassenDie Stellen werden markiert für die späteren Bohrungen zur Gelenkrohrschellen Befestigung.

Auch diesmal wird die Achse mittels Schellenbefestigung an der Riffelblechauflage stabilisiert. Die Achse wieder ganz am Ende anzubringen ist mir persönlich ganz wichtig wegen der dadurch erzielbaren größt möglichen Bodenfreiheit – diese beträgt bei den 16 Zoll Rädern rund 20 cm. Gewichtsbalance mache ich lieber über die Platzierung meines Gepäcks.Schellenbefestigung

Ein Bild von meiner Bezugsquelle für die Räder – Herr Schalek bietet mittlerweilen auch größere als meine 12 1/2 Zoll Räder an – bei Bestellungen für Größen über 12 1/2 Zoll aber bitte noch etwas Geduld (ca. Ende Februar 2013). Hier kann man auch die passenden Achsen für wenig Geld bekommen.

Räder mit Easy Click System u. Kugellager von Schalek:http://myworld.ebay.de/p.schalek - pschalek@aol.com

Räder mit Easy Click System u. Kugellager von Schalek:
http://myworld.ebay.de/p.schalekpschalek@aol.com

mit 12 1/2 Zoll Rädern:

12,5 Zoll Räder

oder mit 16 Zoll Rädern (Komfort wiegt schwer – rd. 700 g mehr):

16'' RäderJede Radgröße hat für entsprechende Situationen ihre Vorteile. Im Gelände haben die größeren Räder eindeutig ihre Stärke.

Die fertige Deichsel mit noch loser Sicherung. An der Verbindungsstelle der beiden Alurohre habe ich zur besseren Optik noch 2 kurze Teile von einem Wasserschlauch auf das dickere Rohr aufgezogen und ganz leicht überstehen lassen.

Deichsel

Und so sieht der 2013er Trailer fast fertig aus:

Modell 2013Auf die aufwändigere Fixierung zur Radaufnahme konnte ich diesmal verzichten. Zum Transport zerlegt.

Transport

Hier mit 16 Zoll Rädern:16 Zoll Transport

Transport mit Packtasche und schnell einsatzbereit (Deichsel rausziehen, Spanngurte einseitig lösen, Räder rausnehmen und auf die Achse aufstecken…).

Transport mit Packtasche

Ich habe die Einhängung des Stahl Sicherungseiles mit Karabiner gewählt, denkbar wäre auch ein kleiner Schäkel, weil ich damit zusätzlich einen einfachen Befestigungspunkt habe. Im Bild erkennt man auch die Gurtbefestigungen mit Schnallen. Hier sieht man auch die gekürzten Sterngriffschrauben, die jetzt bis zum Anschlag eingedreht werden können.

KarabinersicherungDer erforderliche leichte Umbau beim ersten Modell zum Outdoor Tisch kann jetzt entfallen; ich benutze stattdessen als feste Auflagefläche meinen Wasserkanister, der auch als Gewichtsbalance beim Ziehen dient. Der Tisch steht so exakt waagerecht und hat bei den 16 Zoll Rädern eine Höhe von gut 20 cm. (Beim Stuhl/Dreibein v. Quechua wurden die Eisenrohre ausgetauscht und ersetzt (und etwas gekürzt) durch die gleichen Alurohre wie beim Trailer – damit gewichtsmäßig um die Hälfte (jetzt nur noch 500 g) gegenüber Original reduziert.Outdoortisch

Auf der „Tischplatte“ läßt sich auch gut die DIY 10 € – Küche von Ikea mit Holz befeuern und sicherer als hier auf dem Boden:

Autarkküche_3

Küche bestehend aus Ikea Ordning + Blanda blank Edelstahl Schüssel 20cm∅

Der “Hobo” wurde gebaut aus

  • Ikea Ordning Küchenutensilienhalter (4,99 €) mit ausgeflexter Feueröffnung,
  • Boden des Ikea Ordning Besteckständer (2,49 €) mit 2-3 cm Überstand, ausgesägt u. als Glutrost eingeschoben.

Als Topf läßt sich sehr gut die Ikea Schüssel Edelstahl Blanda blank, 20 cm ∅ (2,99 €) benutzen; sie faßt einen Inhalt von 1,5 Litern; damit läßt sich auch optimal Wok Pfannenrühren – mit der Zange vom Trangia als “Topf/Wok/Pfannengriff.” Die gesamte Küche (Ofen + Topf + Griffzange) wiegt nur 491 g; 1 Liter H2O kocht in ca. 4 – 5 min.

Gefahrlos auf öffentlichen Straßen bei schlechter Sicht od. Dunkelheit mit immer in der Senkrechten ausgerichteten Rückstrahlern (mit AAA Akkus aufladbar über meinen GoalZero Solarlader).Rücklicht

So ging ich mit dem neuen Modell auf erste Testfahrt am ersten Tag des neuen Jahres.

Anhänger beladenDas sind jetzt ca. 25 kg oder gut 80 ltr. Beladung; der Trailer „schwebt“ gerade in dieser Position frei durch einen Rundkanister mit 4 ltr. H2O im Bereich Boden des oberen Packsacks; zu hecklastig zum ziehen – deshalb verzurrte ich den oberen/kleineren Packsack etwas weiter nach vorne. Das ist der Vorteil von dieser Beladung – gute Gewichtverteilung.

Fazit: der Rucksacktrailer ist noch stabiler geworden. Die Zugvorrichtung läßt sich bequem durch Einschieben montieren und mit den zwei Sterngriffschrauben fixieren; dazu schiebt man über die Länge des Sicherungsseils mit eingehängtem Karabiner beide Rohre in die beiden größeren Rohre der Gepäckauflage, klickt den Karabiner ein und zieht das Sicherungsseil straff indem der Handgriff wieder heraus gezogen wird und dreht dann die beiden Sterngriffschrauben fest. Die Laufeigenschaften sind auch besser als beim Erstbau. Was mich vor allem aber verblüffte ist die Stabilität der neuen „Dual Deichsel“. Dadurch läßt sich sogar bei Hangquerfahrt durch Verdrehen des Handgriffs regulierend einwirken. Das war beim ersten Modell nicht möglich.

Wer sich den Rucksack Trailer nachbauen möchte, dem kann ich nur ans Herz legen, diese neue, zweite Variante zu bauen.

Edit: Gewicht kommt jetzt auf rd. 4 kg mit 12,5 Zollern, knapp 5 kg mit den großen Rädern – wobei alleine Räder/Achse jeweils rd. die Hälfte des Gesamtgewichts ausmachen. Materialkosten (alles Neuteile) 90€.

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