Einsatzbereit …

… für eine autarke Fernwanderung mit regendichten Packsäcken, kompletter Ausrüstung; Gewicht Trailer incl. all rd. 25 kg.

Trailer
Einfaches Parken auf minimaler Fläche (1/4 m²):

Minimale Parkfläche

Um die drei zusammengeschalteten Solarpanel als Einheit ideal nach der Sonne ausrichten u. unterwegs schnellstmöglich anpassen zu können, habe ich mir diesen Rahmen aus Aluröhrchen gebaut. Die Eckverbindungen sind dünne Schlauchteile aus dem Aquarienhandel.

Bestens austariert (Hebegewicht am Handgriff ca. 1 kg) – nichts heben, nur ziehen.
Bereit

Da ich bei meiner Streckenführung das Gepäck max. 1 – 2 % der Wegstrecke schultern muss, ist es für mich nicht notwendig auf jedes einzelne Gramm zu achten und UL unterwegs zu sein – dafür kann ich mir mehr Komfort leisten.

Der Pilgerwagen mit Ladung läßt sich gut (abgenommene Zugstange, abgeklickte Räder, herausgezogene Achse…) in einen großen Packsack (z.B. Ortlieb PACKSACK PS490, 109 Liter) verstauen für eine Anreise im Flugzeug.

Copyright

Advertisements
Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Kleine Änderung

Damit der Wagen in Parkposition nicht durchhängt (bedingt durch Nachgeben des Stahlseils),  habe ich neuerdings das Seil durch zwei Alustangen ausgetauscht; ein weiterer und für mich sogar wichtigerer Grund für diese Maßnahme ist die schnelle u. ohne großen Umbau mögliche Tischfunktion unterwegs – so brauche ich nur den großen Packsack von der Auflagefläche zu nehmen oder weiter in Richtung Griff zu schieben, das hecklastige Gepäck kann verbleiben, rutscht nicht und engt nicht die Tischfläche ein. Trailer  
Das Ablageblech am Ende wird mit  Alustangen verbunden indem ein passender Plastikdübel ins Rohr geschoben wird und dann verschraubt wird mit nicht rostenden Schrauben. Die Gurtbefestigungen an der Stange mit Ösen sind abhängig von der Beladung verschiebbar: Stütze Ablage Zur Fixierung der 3 Nalgeneflaschen bewährt sich das zusätzlich diagonal angebrachte Aluröhrchen, welches auch genau die Verlängerung der Schräge fortführt und somit einem Verbiegen der rückwärtigen Aluwand entgegenwirkt. Die 30 cm Breite der Ablagefläche sind ideal um die 3 Nalgene Weithalsflaschen aufzunehmen; das entspricht einer Breite von 3 x 9 = 27 cm plus auf jeder Seite das Alurohr mit 11,5 mm – passt genau. Die Aluröhrchen werden angebracht mit zwei 8er Dübeln, in die je eine Ringschraube eingedreht wird, etwas gebogen, die das andere Alurohr aufnimmt. (Das Foto verzerrt etwas die parallele Anordnung von Flaschenauflagefläche und oberer Haltestange.) Ballastfixierung
Das Rohr unter der Kante angenietet dient als Aufstellstütze in Parkposition und verhindert, dass die Flaschenverschlüsse Bodenkontakt bekommen.
Schnelle Tischnutzung: Stütze Ablage Übrigens: im Falle eines Falles, eine Ersatzachse ist im Gestänge ‚versteckt‘.
Copyright

Veröffentlicht unter Uncategorized | 4 Kommentare

Auch für nicht befahrbare Strecken gut gerüstet

Damit bei Bedarf der Trailer auch bequem zu tragen ist, hatte ich ja schon zwei Schultergurte von einem alten Rucksack zum Einhängen umgebaut. Eigentlich funktioniert das auch sehr gut. Leider bekommt bei meiner Größe die Achse genau kurz über dem Gesäß Körperkontakt, was für ein paar Hundert Meter nicht beeinträchtigt; sollten es aber mal einige Kilometer werden, wäre zumindest an dieser Stelle eine Polsterung besser. Dazu habe ich die Rückenpolsterung von dem alten Rucksack gelöst, mit 4 Ösen versehen und Gummibändern zum Einhängen.

Gurte mit RückenpolsterungDer Trailer trägt sich jetzt mit insges. ca. 25 kg (incl. 3 l „Balancewasser „) fast optimal – so lassen sich auch Kilometer laufen – , wäre da noch zusätzlich ein stabiler Beckengurt um das gesamte Gewicht auf der Hüfte zu tragen. Werde mal so was ausprobieren, verbunden mit Karabinern an der Achse.

Wenn man jetzt die beiden Räder abzieht, die Deichsel löst und unter die Packtasche schiebt, sieht es fast aus, als hätte man einen Rucksack auf dem Rücken und es marschiert sich auch fast genau so. Das Ganze ist in einer Minute umgerüstet.

Rucksacktrage

Copyright

Veröffentlicht unter Uncategorized | 5 Kommentare

Multi-Use – Stabiler Tisch

Für autarkes Wandern mit Zelt u. Selbstversorgung ist mir die zusätzliche Nutung des Trailers als stabiler Tischersatz wichtig.

Entgegen der ursprünglichen Handhabung – Kanister als 3. Bein zu den beiden Rädern, was mir mit der Zeit nicht stabil genug war – habe ich jetzt aus einem alten Dreibeinhocker eine stabile Stütze gebaut, die leicht, zusammenklappbar für den Transport und zwecks Benutzung anschraubbar ist.

Die 280 g an Mehrgewicht sind es für mich allemal wert.

Stabiler Tisch 1Dreibein Tisch

FußBei der Bodenfreiheit mit den 16 Zoll Rädern hat der Dreibeinständer exakt die Länge, die am oberen, verjüngten Ende der Plattform passgenau u. ohne Überstand festgemacht werden kann. Ich benutze für diesen Ständer das gleiche Alurohr, das auch beim Trailer verbaut wurde.

Copyright

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

Anschluss an die „Zugmaschine“

Die Aufhängung mit 2 Karabinern funktioniert gut, wenn auf jeder Seite am Deichselgriff über ein kleines Gurtband je ein Karabiner eingehängt und am Rucksack, wo Bauchgurt und Brustgurt unten zusammen laufen, befestigt wird. So schwingt der Trailer noch weniger als bei Anhängung über nur einen Karabiner mittig und man kann ihn nach „Abnabeln“ besser am Handgriff ziehen – denn dafür war ja ursprünglich diese „duale Monodeichsel“ konzipiert; ich wollte keine zwei einzelne Holme, die am Beckengurt eingehängt werden und im Bedarfsfall dann schlecht per Hand zu ziehen wären.

ZiehenParken

Wenn man abkoppelt, kann man den kleinen Fahrradrucksack (hier Ortlieb Airflex 11) am Trailer hängen lassen und falls geschultert werden muss, geht das genau so; man läßt den kleinen Rucksack dann auf der anderen Seite über dem Packsack hängen. Muss man durch Dickicht u. kommt mit der Höhe der Deichsel nicht zurecht, wird diese abgeschraubt, auf die Trägerplatte des Trailers geschoben und der kompl. Trailer auf dem Rücken, der Fahrradrucksack auf der Brust transportiert.

Und im Sommer, wenn es zu warm wird – zu schwitzig für den Rücken unter dem 11 Liter Rucksäckchen oder wenn der zusätzliche Stauraum des Airflex 11 nicht benötigt wird, benutze ich gerne meinen kleinen Hip-Pack 2 von Ortlieb mit 3 Litern (zur besseren Aufnahme der beiden Zug-Karabiner habe ich unten an den verstärkten Stellen des Hüftgurtes 2 Ösen von 14 mm Durchmesser angebracht); die Länge des Abstandes = Karabiner + Gurtband ist mit rund 15 cm ideal,

Ankoppelung Hip-Packin dieser Kombination funktioniert bergab der Handgriff des Trailers hervorragend als ‚Pobremse‘ und bekommt an der korrekten Stelle Körperkontakt – schlägt nicht ins Kreuz und drückt auch nicht von hinten in die Kniekehlen;-).

Oder die 2 Tragegurte zum Schultern des gesamten Trailers bei schlechten Passagen (aus einem einfachen, alten u. ausrangierten Rucksack gefertigt).

 

Schultertrage

Der Trailer gut beladen, d.h. heißt richtig austariert, fühlt man fast kein Gewicht mehr – etwa 1 Kilogramm sollte sein, damit die Deichsel nicht nach oben gedrückt wird. Man muss sich nur noch um Zug kümmern – und das funktioniert auf der Ebene wunderbar, aber auch bergauf deutlich besser als geschultert.

Copyright

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

All Terrain Mobilität

Auf nassem Gras in Hanglage passiert es schon mal, dass der Trailer etwas zur Seite weg rutscht; kein Wunder, meine Rubena® Reifen sind ziemlich glatt, ohne nenneswerten Grip.

Abhilfe sollten da Reifen mit deutlich mehr Grip bieten. Allerdings gibt es für meine 16 Zoll Räder wenig brauchbare Reifen auf dem Markt – alles nur für die Großen gemacht ;-).

Fündig wurde ich bei Schwalbe® mit dem All Terrain Black Jack HS 407, 16 x 1.90, 47-305. (Die gibt es sogar für die kleineren 12 Zoll Räder.)

Neue Reifen

All Terrain Reifen

Beim ersten der beiden Bilder wurde die Laufrichtung des Reifens noch nicht beachtet – was vllt. beim Trail Running mit dem Anhänger die Spitzen Speed mindern könnte 😉 .

Mit den 16 Zoll Rädern lassen sich auch sehr gut Treppen meistern!

Copyright

Veröffentlicht unter Uncategorized | 7 Kommentare

Back to the roots

Auf Langstrecken bewährt sich für mich mehr und mehr das ursprünglich ausgedachte und in der Kontruktion umgesetzte Ausbalancieren des Gesamtgewichts mit der Plattform. Dies schafft zusätzlichen Platz im Packsack. Zudem lässt sich der Trailer so optimal & platzsparend parken.

Mit der optionalen Zusatzplattform für Wasserkanister:

Ablage_1

Der eigentliche Anbau ist stabil mit 2 Ringschrauben und Schäkel als Stahlseilarretierung fixiert :

Ablage_2

Die Plattform besteht aus einem Stück Alu Riffelplatte von 250 x 500 mm (Originalgröße aus dem Baumarkt für 6,45€ – damit fast keine Arbeit), zwei mal gekantet. Auf Spannung gehalten durch ein Stahlseil 2 mm, an beiden Enden mit Schlaufen versehen und über je einen kleinen Schäkel an einer Ringschraube (alternativ eingebaut für die Rohrschellen Befestigungsschrauben – auch hier wieder multi use) befestigt. Da beißt die Maus keinen Faden ab ;-).Befestigung Stahlseil

Da das Stahlseil auf jeder Seite genau vor den Rädern vorbeiführt, wird dadurch gleichzeitig und zusätzlich zur Verzurrung des Gepäcks verhindert, dass der Packsack in Kurven Radkontakt bekommen könnte. Genau auf diese Breite (25 cm) passt mein Wasserkanister, der ursprünglich mit leckerem Neuen Wein gefüllt war und  50 Cent (leer) kostete. Er ist garantiert lebensmittelecht.

Beladen:

Gepackt

Die optimale Bodenfreiheit läßt sich mit dieser erhöhten Plattform genau so beibehalten wie ohne und diese Form bietet zudem die bewährte Ausbalancierung des Gesamtgewichts.

Geparkt

So läßt sich der Trailer sehr effektiv platzsparend – weil hochkant – parken.

Ps.: ich wähle die „Zweisackmethode“ der Beladung zum besseren Austarieren wenn unterwegs „Balancewasser“ aufgebraucht wird.

Eine zusätzliche Balancemöglichkeit bietet mir der 4 l. Wasserbeutel v. Ortlieb, den ich auch wg. Duschmöglichkeit (in schwarz wg. solarer Aufwärmung) mitnehme.

 

Copyright

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen