Auch für nicht befahrbare Strecken gut gerüstet

Damit bei Bedarf der Trailer auch bequem zu tragen ist, hatte ich ja schon zwei Schultergurte von einem alten Rucksack zum Einhängen umgebaut. Eigentlich funktioniert das auch sehr gut. Leider bekommt bei meiner Größe die Achse genau kurz über dem Gesäß Körperkontakt, was für ein paar Hundert Meter nicht beeinträchtigt; sollten es aber mal einige Kilometer werden, wäre zumindest an dieser Stelle eine Polsterung besser. Dazu habe ich die Rückenpolsterung von dem alten Rucksack gelöst, mit 4 Ösen versehen und Gummibändern zum Einhängen.

Gurte mit RückenpolsterungDer Trailer trägt sich jetzt mit insges. ca. 25 kg (incl. 3 l „Balancewasser „) fast optimal – so lassen sich auch Kilometer laufen – , wäre da noch zusätzlich ein stabiler Beckengurt um das gesamte Gewicht auf der Hüfte zu tragen. Werde mal so was ausprobieren, verbunden mit Karabinern an der Achse.

Wenn man jetzt die beiden Räder abzieht, die Deichsel löst und unter die Packtasche schiebt, sieht es fast aus, als hätte man einen Rucksack auf dem Rücken und es marschiert sich auch fast genau so. Das Ganze ist in einer Minute umgerüstet.

Rucksacktrage

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5 Antworten zu Auch für nicht befahrbare Strecken gut gerüstet

  1. Max schreibt:

    Klasse, was dir noch immer einfällt!

    Wann geht er in Serie?

    Grüße von Max

  2. Achim Villmar schreibt:

    Warum nimmst Du nicht gleich einen gescheiten Rucksack und zurrst ihn auf dem Chassis so fest,daß das Tragegestell nach oben zu liegen kommt : dann kannst Du gleich das Ganze auf den Rücken packen,ohne daß Du mit den evtl. schmutzigen Rädern in Kontakt kommst ?
    Achim Villmar

    • Rucksack Trailer schreibt:

      Hallo Achim,
      das hatte ich ganz zu Beginn mal im Kopf; habe mich aus zwei Gründen dagegen ausgesprochen.
      Mein System der Gewichtsbalancierung mit der zusätzlichen Plattform würde dann deutlich schwerer zu realisieren sein – zumal ein „gescheiter“ Rucksack, ich brauche mind. 80 – 90 Liter, erheblich mehr wiegen würde als meine Packsäcke, für Regenschutz müsste ich dann noch zusätzlich sorgen – und ich möchte eine gewisse Ästhetik erhalten um nicht als Wegelagerer durch die Welt zu ziehen ;-); es ist so für mich einfach praktischer, kann u.a. das Solarpanel an Ort u. Stelle hängen lassen beim evtl. Schultern…
      Du bist ja i.d.R. leichter unterwegs als ich, wie ich Deinen Bildern entnehme.

      Vllt. gehe ich mal irgendwann dran, Deinen Vorschlag um zu setzen; dann würde ich allerdings Räder/Achse u. Zugsystem voll in den Rucksack integrieren.

  3. Sven Wagner schreibt:

    Hallo, ich habe heute den Link zu Deiner Seite bekommen und bin erstmal begeistert. So eine ähnliche Idee hatte ich auch.
    Einen Verbesserungsvorschlag für die unwegigen Wege hätte ich noch. Ist es möglich, die Räder mit einem negativen Sturz, also zum Packsack hin geneigt und damit unten weiter auseinander zu montieren? Denn dann ist der je nach Winkel unkippbar.

    • Rucksack Trailer schreibt:

      Hallo Sven,
      diese Idee hatten wir auch schon auf outdoorseiten.net diskutiert. Um die Sache dann gleichermaßen stabil zu bekommen, bedarf es m.E. eines deutlichen Mehraufwandes und sicherlich auch Mehrgewichtes. Einfach die Stahlachse an den Seiten zu knicken reicht nicht; sie müsste in sich zu diesem Zweck undrehbar mit der Platte verbunden werden; da sind mir dann die entstehenden Kräftewinkel zu arg. Überdies würden bei negativem Sturz die Profilreifen einseitig abgefahren werden.
      Aber vllt. hast Du ja eine simple u. praktikable Idee ;-).

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